Haben Deine Freunde oder Deine Arbeitskollegen früh in Bitcoin investiert – und erzählen jetzt, was sie dadurch verdienen? Viele Anleger haben in Bitcoin investiert, manche sind damit reich geworden. Worin begründet sich aber abseits des schnellen Geldes der Hype des Bitcoins?

Die Faszination um die Kryptowährung Bitcoin erreicht immer mehr Menschen, sicherlich auch Dich. Kaum jemand hat noch nichts von dem sagenumwobenen digitalen Zahlungsmittel gehört, das seit mehreren Jahren durchs Netz geistert. Wahrscheinlich ist das in Anbetracht des entstandenen Hypes sogar untertrieben.

Das Thema Bitcoin beschäftigt heute längst mehr als nur Investoren und IT-Freaks rund um die Welt. Du musst nicht direkt in den Handel oder das Schürfen der Kryptowährung involviert sein, um die Begeisterung und die große Wissbegier rund um dieses Thema einzuatmen. Doch wie genau entstand der Hype um die Währung, die nicht real existent, sondern letzten Endes nur ein Konstrukt aus Codes und Verschlüsselungen ist, die lediglich durch Akzeptanz selbiger „real“ sein kann.

Anleger mögen Bitcoin

Ein wichtiger Indikator bei der Beleuchtung des Hypes um Bitcoins ist die Zielgruppe bzw. das gesellschaftliche Milieu, in dem sie Fuß fasste. Bitcoins sind das Ergebnis des Strebens nach individueller Freiheit und Rebellion mit den Mitteln, die den sogenannte Millenials in Zeiten der globalen Vernetzung zur Verfügung stehen. Bitcoins sind vollkommen anonym und nicht abhängig von Staaten oder Zentralbanken. Das macht sie zum perfekten Mittel, um sich gegen den allgegenwärtigen Identifikationszwang – Stichwort: Datenschutz – des 21. Jahrhunderts zur Wehr zu setzen.

Gerade zu Beginn des „Hypes“ war es also von großem Vorteil, dass Bitcoins für die frühen Verwender und Verbreiter ein hoch emotionales, weil andersartiges Thema waren. Als Multiplikator diente dann die anfängliche Unwissenheit der breiten Masse. Der Kurs der Kryptowährung nahm nach anfänglich langsamen Wachstum in den vergangenen Jahren derart rasant an Fahrt auf, dass Investoren in ihrem Handeln nie gebremst wurden.

Investoren fanden schließlich Gefallen am System Bitcoin und dem Schürfen und Handeln mit der Kryptowährung. Die große Besonderheit, die den Bitcoin-Hype in seinem Ausmaß so möglich machte, ist also das Zusammenspiel aus Thematik des Hypes, der Zielgruppe und der großen Investitionsmöglichkeiten.

Kryptowährungen sind instabil

Vergleichbar mit der Entwicklung des Bitcoins ist lediglich die Phase kurz vor Kollabieren der sogenannten „Dotcom-Blase“. Die Branche ist sich allerdings einig, dass es sich bei Bitcoins beziehungsweise bei Kryptowährungen nicht um einen kurzatmigen Hype oder eine Blase handelt, sondern um den nächsten Schritt in der technischen Entwicklung und Abwicklung von Zahlungsvorgängen.

Zwar ist der Kurs der digitalen Währung im vergangenen Jahr mehrfach stark gefallen, doch wird sie trotz ihrer Instabilität mittlerweile bei einer Vielzahl von Online-Händlern als Zahlungsmittel akzeptiert und auch von Privatanlegern häufig in Depots aufgenommen. Die Zeit des Hypes um Bitcoins ist noch nicht vorbei, der bisherige Höhepunkt aus 2017 kann durchaus erneut erreicht oder durchbrochen werden, sollten neue technische Möglichkeiten um die Kryptowährung entwickelt werden.

So oder so – Bitcoins sind bereits jetzt legendär und der Hype um die Kryptowährung in seiner Form nahezu beispiellos. Hast auch Du in Bitcoin oder eine Kryptowährung investiert? Wenn ja, dann teile Deine Erfahrung mit uns auf unseren Social-Media-Kanälen.